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Brain Pad

Das Brain Pad ist die Bachelorthesis aus dem Jahr 2009.

Hintergrund

Brain Pad Online multiuser Ideenentwicklung. Brain Pad ist ein Brainstorming und Ideenentwicklungswerkzeug an dem mehrere Nutzer gleichzeitig zusammen an den selben Dokumenten arbeiten können. Wir leben in einer vernetzten Gesellschaft, deren Wertschöpfung zu einem großen Teil auf wissens- und ideenbasierten Projekten beruht, bei denen häufig Menschen, die sich an unterschiedlichen Standorten befinden, zusammenarbeiten müssen. Diese Zusammenarbeit zu verbessern ist das Ziel von Brain Pad.

Ziel- und Dialoggruppen

Brain Pad ist ein Brainstorming und Ideenentwicklungswerkzeug an dem mehrere Nutzer gleichzeitig zusammen an den selben Dokumenten arbeiten können. Primäre Zielgruppe des Produktes sind alle, die in ihrer täglichen Arbeit mit prozessorientierten, kreativen Entwicklungen konfrontiert werden. Zum Beispiel: Gestalter, Architekten, Produktmanager, Konzepter… Der Einsatzbereich des Produktes erstreckt sich allerdings über diese Zielgruppe hinaus in alle Bereiche in denen mehrere Personen zusammen an einem Produkt arbeiten.

Bestandteile

Das Projekt setzt sich aus einer Hardware- und Interfacekomponente zusammen. Das Produkt Brain Bad besteht aus drei Hardwarekomponenten, diese sind: Vier PADs, zu je 33×27 cm, das sind Module die der Darstellung und Manipulation der digitalen Inhalten dienen. Sie bestehen aus einer multitouchsensitiven Oberfläche mit integriertem ePaper Display. Sie lassen sich, je nach Anforderungen beliebig zusammensetzten, oder durch zusätzliche PADs erweitern. Ein PEN, ein digitaler Stift mit zwei Spitzen zum Erstellen von Inhalten. Ein ZAP, ein 22×10 cm großes multitouch Display, das die Werkzeuge und Paletten enthält.

Das Interface

Die Softwareoberfläche bedient sich großteils Methaphern, die aus der Realität in das digitale System übernommen und modifiziert wurden. So gibt es beispielsweise Blätter, diese fungieren als Träger der erstellten Informationen und Zeichnungen. Andere Werkzeuge, die in der Realität zur Organisation und Verwaltung von Dokumenten zur Anwendung kommen wurden auf ihre Prizipien reduziert in abstrakter Form übernommen. Zum Beispiel Gruppen und Connectoren, diese Werkzeuge wurden den Methoden der Realität entlehnt, mit denen Dokumente an Wänden logisch gruppiert und verbunden werden.

Um dem Nutzer den Einstieg in die neuartige Bedienoberfläche zu erleichtern, liegt dem Produkt eine Kurzanleitung in Form einer Broschüre bei. Sie erläutert die wichtigsten Hardware- und Softwareelemente und deren Funktion und Bedienung.

Diese Projekt entstand zusammen mit Tino Söffing als Bachelorthesis im Jahr 2009

7. März 2011
Kategorie: Interface
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